Düngebedarf (DBE)
einfach & intuitiv ermitteln!

Laut Düngeverordnung von 2017 ist vor der Durchführung der ersten Düngungsmaßnahmen im Frühjahr eine Düngebedarfsermittlung zu erstellen. Dies ist bei der Düngung von Ackerland und Grünland für die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor durchzuführen.

Mit der Düngebedarfsermittlung (DBE) von top farmplan hast Du Deine Düngeplanung mit wenigen Klicks entsprechend der Gülleverordnung erledigt. Importiere einfach Deine Schlagdaten aus dem Flächenantrag und los geht’s! Wenn Du zusätzlich die Schlagkartei nutzt, kannst Du auch auf bereits dokumentierte Informationen zurückgreifen. So hast Du den Nährstoffbedarf und Deinen aktuellen Saldo immer im Blick.

Zur Anleitung: So funktioniert die DBE in top farmplan

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Häufig gestellte Fragen zur DBE

FAQ zur Düngebedarfsermittlung

Eine Düngebedarfsermittlung ist vor der ersten Düngemaßnahme für jeden Schlag oder jede Bewirtschaftungseinheit zu ermitteln. Dies ist gesetzlich verpflichtend, wenn wesentliche Nährstoffmengen an Stickstoff (50 kg/ha N) bzw. Phosphor (30 kg/ha P2O5) ausgebracht werden sollen. Für jede Kultur, die auf der entsprechenden Fläche im Jahr angebaut und gedüngt werden soll, ist eine DBE anzufertigen.

Die Düngebedarfsermittlung muss zu einer Prüfung vorliegen und sieben Jahre nach Ablauf des Düngejahres aufbewahrt werden. Sie ist CC-relevant. In top farmplan werden automatisch alle Düngebedarfsermittlungen der verschiedenen Erntejahre gespeichert.

Bei der Erstellung der Düngebedarfsermittlung sind nachfolgende Faktoren zu beachten:

– Typ (Ackerland/Grünland)
– Kultur
– Ertragsniveau
– Erntereste
– Vorfrucht
– Zwischenfrucht
– Bodenart, Gehaltsklasse und Humusgehalt
– Verfügbares N-Min im Boden
– Organische Düngung

In top farmplan kannst du diese Faktoren ganz einfach der Reihe nach in das Formular eintragen, ehe der Düngebedarf für den ausgewählten Schlag daraus automatisch errechnet wird.

Du findest die Düngebedarfsermittlung im Verwaltungsbereich der Ackerschlagkartei. Um für einen Schlag die DBE zu erstellen, wählst Du in der Schlagübersicht der Ackerschlagkartei einen Schlag aus. Anschließend klickst Du oberhalb der Stammdaten auf den Reiter „Düngebedarfsermittlung“. Je mehr Daten Du in den letzten Jahren in der Schlagkartei eingetragen hast, desto mehr Informationen nimmt das System automatisch in die DBE mit auf.

Als Erstes wird das Erstellungsdatum eingetragen. Hier ist das aktuelle Datum voreingestellt – kann aber bei Bedarf geändert werden. Der Typ wird aus den Angaben in Deiner Ackerschlagkartei übernommen. Je nachdem, ob Acker- oder Grünland, wird die passende Berechnung aufgerufen. Die Hauptfrucht wird von der Ackerschlagkartei übernommen. Die Kultur musst Du noch selber auswählen. Das ist notwendig, um die Daten der DüV abzurufen.

Nach der Auswahl der Kultur werden die ersten Werte eingetragen. Rechts neben dem Ertragsniveau findest Du eine Anzeige mit dem „Wert laut DüVo“, wo Dir nun der offizielle Wert aus der Düngeverordnung für die jeweilige Kultur angezeigt wird. Darunter wird Dir ggf. der Mittelwert Deiner erfassten Erträge der letzten Ernten angezeigt. Das gilt nur für dieselbe Hauptfrucht, die auf diesem Schlag geerntet wurde.

Solltest Du Deine Erträge der letzten Jahre nicht in der Schlagkartei von top farmplan erfasst haben, kannst Du hier auch selbst Dein Ertragsniveau eintragen oder den Standardwert aus der DüVo übernehmen.

Die Ertragsdifferenz ist die Abweichung zwischen dem Wert der DüVo und Deinem eigenen Mittelwert.

Jetzt kannst Du auf der rechten Seite die ersten Zahlen sehen. Dir wird der Bedarf der Pflanze von Stickstoff und Phosphor angezeigt. Entsprechend Deiner Ertragsdifferenz werden jetzt Zu- oder Abschläge verrechnet. Ob die Erntereste abgefahren werden oder nicht, kannst Du durch einen Haken auswählen.

Die nächsten Eintragungen beziehen sich auf die Fruchtfolge. Hier musst Du nur die Vorfrucht und die Zwischenfrucht auswählen. Den Rest macht top farmplan für Dich. Weiter geht es mit den Bodendaten. Hast Du die Bodenversorgung in top farmplan hinterlegt, dann werden die Daten automatisch übernommen. Du kannst an dieser Stelle Änderungen vornehmen, sollte sich in der Zwischenzeit etwas geändert haben. Hältst Du Deine Ackerschlagkartei auf dem neusten Stand, dann bist Du mit diesem Punkt schnell durch.

Hast Du noch keine Eintragung in der Schlagkartei, musst Du die Bodenart, die Gehaltsklasse (diese ist nur für den P2O5 Bedarf relevant) sowie den Humusgehalt jetzt selber auswählen. Ansonsten werden die Daten von Deiner Ackerschlagkartei übernommen.

Bei dem Punkt „Verfügbares N-Min im Boden“, kannst Du die Werte auf der Seite Deiner zuständigen Kammer nachschauen oder eigene Analyseergebnisse eintragen. Diese Werte werden in der rechten Spalte eingetragen. Wieder ist ein Punkt für die DBE erledigt!

Fehlt nur noch der Punkt organische Düngung des Vorjahres. Auch hier gilt: Hast Du Deine Maßnahmen im letzten Jahr alle erfasst, dann wird Dir hier schon der richtige Wert für den Abschlag durch die Vorjahresdüngung vorgeschlagen. Ansonsten kannst Du auch hier manuell einen Wert in der rechten Spalte eingeben.

In der Spalte „Eigene Einträge“ kannst Du Abweichungen und Bestandsveränderungen eintragen. Anschließend klickst Du auf Speichern.

In der Summenzeile findest Du jetzt den berechneten Düngebedarf für den ausgewählten Schlag. Du kannst Deine Berechnung nachträglich jederzeit bearbeiten, falls Du irgendwo noch etwas anpassen oder ergänzen möchtest.

Nachdem Du erfolgreich den Düngebedarf ermittelt hast, kannst Du in Deiner Ackerschlagkartei den Saldo überprüfen. Mit jeder erfassten Maßnahme wird Dir angezeigt, wie viel Du noch düngen darfst. So kannst Du nie die Übersicht verlieren.

Tipp: Um Deine Düngung im Voraus zu planen, kannst Du testweise auch schon Düngemaßnahmen mit einem Datum in der Zukunft eintragen und siehst so, ob der Saldo passen würde.

Für Schläge unter 1 ha Größe muss keine Düngebedarfsermittlung für Phosphat erstellt werden. Die Pflicht der Düngebedarfsermittlung für Stickstoff besteht jedoch auch auf Flächen kleiner 1 ha.

Nein, der berechnete Düngebedarf ist die standortbezogene Obergrenze, die für die Kultur während der gesamten Vegetation gilt. Die Düngemenge kann auf Teilgaben aufgeteilt werden, wobei die Gesamtsumme des Bedarfes nicht überschritten werden darf.

Nein, die Düngebedarfsermittlung für mehrschnittiges Grünland wird einmal im Frühjahr vor der ersten Düngung für die gesamte Vegetationsperiode durchgeführt.

Ja, auch für eine zweite Hauptkultur muss eine Düngebedarfsermittlung berechnet werden.

top farmplan kann aber noch viel mehr als die Düngebedarfsermittlung

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